Startseite

Lorenz Jaeger als Theologe

Kurzbericht von der 1. Fachtagung des Jaeger-Projektes

Jaeger-Büste in der Kath. Akademie Schwerte© Georg Pahlke In zehn Vorträgen wurde die theologische Prägung Lorenz Jaegers sowie seine Einstellung zu theologischen Entwicklungen während seiner über 30-jährigen Amtszeit als Erzbischof von Paderborn näher beleuchtet. Von besonderem Interesse war seine Rolle bei der Vorbereitung, Durchführung und Umsetzung des II. Vatikanischen Konzils. In einer ersten Zusammenfassung der Forschungsergebnisse ist festzuhalten, dass nach Ansicht der Referenten Kardinal Jaeger häufig eine eher konservative Position vertreten hat. Auf der anderen Seite war er aber auch innovativ. So forderte er auf dem Konzil eine (auch theologisch) zeitgemäße Sprache, wandte sich insgesamt gegen „mystizistische Überspanntheiten“ in der Marienfrömmigkeit und stimmte der Religions- und Gewissensfreiheit zu. Nicht zuletzt, so stellte die Fachtagung fest, hat sich Jaeger für die Ökumene eingesetzt.

Da dieses Thema Jaegers Wirken als Bischof im besonderen Maße bestimmte, wird ihm die zweite Fachtagung im August 2019 unter dem Titel "Jaeger als Ökumeniker" gewidmet sein.

Im Abendprogramm war der Fotograf Josef Slominski zu Gast, der Jaeger und viele andere prominente Zeitgenossen aus Kirche, Politik und Gesellschaft häufig fotografiert hat und als Zeitzeuge berichten konnte. Gleichzeitig bekamen die Tagungsteilnehmer über eine Reihe von Slominskis Bildern einen Eindruck von der Person Lorenz Jaegers.

Im Sommer nächsten Jahres werden die Referate der Fachtagung in einem ersten Band der "Jaeger-Reihe" herausgegeben, dem jählich weitere Tagungsbände folgen werden.

Ein ausfühlicher Tagungsbericht erscheint in den nächsten Wochen.

Zu Fotoimpressionen von der Tagung...

Der Tagungsbericht...