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Lorenz Kardinal Jaeger als Ökumeniker

2. Fachtagung des Jaeger-Projektes in Schwerte

Jaeger-Büste in der Kath. Akademie Schwerte© Georg Pahlke Nach der Auftakttagung 2017 in Paderborn und der ersten Fachtagung im vergangenen Jahr, in der Jaeger als Theologe im Mittelpunkt stand, schließt sich in diesem Jahr ein Forschungsfeld an, das in besonderer Weise mit der Person und dem Wirken des Paderborner Erzbischofs (1941-1973) verbunden ist. Selbst aus einer "Mischehe" stammend, setzte er sich Lorenz Jaeger theologisch und pastoral während seiner gesamten Amtszeit mit ökumenischen Fragen auseinander. Im deutschen Episkopat und im II. Vatikanischen Konzil zeigte sich seine Leidenschaft für die Ökumene. Das Tagungsprogramm umfasst 13 Beitraäge, in denen Referenten unterschiedlichste Aspekte von Jaegers theologischem Denken und praktischen ökumenischen Handeln kritisch beleuchten und diskutieren werden. Gastgeber der von der Kommission für kirchliche Zeitgeschichte des Erzbistms Paderborn initiierten Tagung ist vom 29. bis 31. August die Katholische Akademie Schwerte.

Das Forschungsprojekt der zeitgeschichtlichen Kommission unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Nicole Priesching (Uni Paderborn) ist auf fünf Jahre angelegt und beinhaltet eine jährliche Fachtagung sowie die Herausgabe eines Sammelbandes zu jeder Fachtagung. Im Rahmen der diesjährigen Tagung wird der erste Band unter dem Titel "Lorenz Jaeger als Theologe" der Öffentlichkeit vorgestellt. Er erscheint im Schöningh-Verlag, Paderborn, und enthält alle Beiträge der letzjährigen Tagung.

Programmflyer Jaeger 2019.pdf