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"Aufbruch im Umbruch. Das Zweite Vatikanische Konzil und das Erzbistum Paderborn" erschienen

Kommission gibt erarbeitete Sammelband zur Rezeptionsgeschichte des Konzils im Erzbistum

Den Abschluss des II. Vatikanischen Konzils vor über 50 Jahren nahm die Kommission für kirchliche Zeitgeschichte im Erzbistum Paderborn zum Anlass, einen Blick auf die Umsetzung der Beschlüsse dieses bedeutenden Ereignisses in der Geschichte der Katholischen Kirche in der eigenen Erzdiözese zu werfen. Das Ergebnis ist ein jetzt im Bonifatius-Verlag Paderborn erschienener Sammelband, in dem 16 Autoren den Versuch unternehmen, unter Berücksichtigung regionaler, historischer und kirchenpolitischer Besonderheiten, die Frage zu beantworten, was von den Verlautbarungen und Beschlüssen der Kirchenversammlung im Vatikan an der Basis angekommen ist und wie sich die Reformen, die in Rom angeregt wurden, in der Erzdiözese Paderborn umsetzen ließen. Herausgekommen ist dabei eine „bunte Mischung“ von Beiträgen, so der Herausgeber Dr. Georg Pahlke in seinem Vorwort: Bunt in Bezug auf die Autoren, bunt aber auch im Hinblick auf die Form der Beiträge.      

Unter den sechzehn Autoren des Sammelbandes „Aufbruch im Umbruch. Das Zweite Vatikanische Konzil und das Erzbistum Paderborn“ sind Fach- und Kirchenhistoriker ebenso vertreten wie Fachleute aus unterschiedlichen kirchlichen Handlungsfeldern. Einige Autoren schreiben aus einer gewissen wissenschaftlichen Distanz aufgrund intensiven Literatur- und Quellenstudiums, andere bringen als Zeitzeugen des Zweiten Vatikanischen Konzils ihre eigenen Erfahrungen und Erlebnisse mit ein. Auch die Form der Beiträge ist vielgestaltig: Sie reichen vom wissenschaftlichen Essay über den engagierten Zeitzeugenbericht mit der Reflexion der eigenen (beruflichen) Tätigkeit bis zum Fachgespräch unter Praktikern unterschiedlicher Professionen. 

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